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	<title>Wiwizin.de &#187; Disposition Effect</title>
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		<title>Disposition Effect, Momentum und meine ersten Optionsscheine</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 23:19:43 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Apple Inc.]]></category>
		<category><![CDATA[Behavioral Finance]]></category>
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		<category><![CDATA[Momentum]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor ungefähr vier Jahren erwarb ich meinen ersten Call. Das damalige Underlying ist die Aktie von Apple Inc. gewesen, und bis auf einige Ausnahmen blieb es auch für lange Zeit mein &#8220;Lieblings-Underlying&#8221;.
Der Disposition Effect kostet Rendite
Etwas naiv und rein aus dem Bauch heraus investierte ich also wahnsinnige 60 (in Worten: sechzig) EUR plus Ordergebühren in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ungefähr vier Jahren erwarb ich meinen ersten Call. Das damalige Underlying ist die Aktie von Apple Inc. gewesen, und bis auf einige Ausnahmen blieb es auch für lange Zeit mein &#8220;Lieblings-Underlying&#8221;.</p>
<p><strong>Der Disposition Effect kostet Rendite</strong></p>
<p>Etwas naiv und rein aus dem Bauch heraus investierte ich also wahnsinnige 60 (in Worten: <em>sechzig</em>) EUR plus Ordergebühren in einen Apple-Call. Sechs Wochen später sind aus diesen 60 EUR immerhin realisierte 180 EUR geworden. Und hätte ich nur etwas mehr Resistenz gegenüber dem <em>Disposition Effect</em> gezeigt, wäre mir nach weiteren sechs Wochen die Realisation von 1800 EUR möglich gewesen. Leider hörte ich erst einige Semester später in einer Vorlesung zur <em>Behavioral Finance</em> von der Tendenz vieler Investoren, Verluste höher als Gewinne zu bewerten, und damit Gewinne zu früh und Verluste zu spät (oder womöglich gar nicht) zu realisieren.</p>
<p><strong>Das Momentum zum Glück</strong></p>
<p>Meinem Erfolg mit Calls auf Apple Inc. tat dies allerdings vorerst keinen Abbruch. Immerhin lief die Apple-Aktie auch in den nachfolgenden Perioden sehr gut. Zwar unterlag ich <em>einerseits</em> immer wieder dem <em>Disposition Effect</em>, <em>andererseits</em> lohnte sich das sinnlose &#8220;rein und raus&#8221; trotz der damit verbundenen Transaktionskosten: Mir spielte das positive <em>Momentum</em> der Apple-Aktie in die Hände. Letzteres ist neben der Methodik der Chart-Analyse auch Gegenstand der <em>Behavioral Finance</em>, die das <em>Momentum</em> unter anderem mit dem Herdenverhalten der Investoren zu erklären versucht. Von <em>Momentum</em> hatte ich seinerzeit natürlich auch noch nie gehört. Glück hat es mir trotzdem gebracht.</p>
<p><strong>Das große Geld lässt noch auf sich warten</strong></p>
<p>Reich bin ich durch die Calls auf mein &#8220;Lieblings-Underlying&#8221; bisher nicht geworden. Das lag nicht nur daran, dass ich die Gewinne nicht konsequent durch Prolongationen meiner Optionsscheine auf Apple Inc. reinvestierte, sondern ist vor allem darin begründet, dass ich mit oben benannten &#8220;Ausnahmen&#8221; viel Geld verloren habe. Die Gewinne durch die Calls subventionierten sozusagen die teils immensen Verluste (siehe <em>Disposition Effect</em>) aus Währungswetten, die ich damals ebenfalls oft einging.</p>
<p>Mein letzter Call auf Apple Inc. ist nun bereits eine ganze Weile her. Und der Blick auf den Kursverfall der letzten Monate sollte mich eigentlich an die <em>Momentum</em>-Theorie der <em>Behavioral Finance</em> erinnern. Aber könnte der aktuelle Kurs nicht doch das ideale Niveau für einen Wiedereinstieg erreicht haben?</p>
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