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	<title>Wiwizin.de &#187; bear stearns</title>
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		<title>Das war doch abzusehen..</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 23:13:02 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;bear stearns war ja schon seit langem der erste Wackelkandidat, es war klar, dass, wenn eine fällt, dann zuerst bear stearns (&#8230;) Es ist aber auch ebenso in der Bankenbranche klar, wer jetzt die nächsten Kandidaten sind (&#8230;)&#8221;
Leider verzichtet Prof. Mark Wahrenburg von der Universität Frankfurt im weiteren Verlauf des Interviews in der Sendung &#8220;Börse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;bear stearns war ja schon seit langem der erste Wackelkandidat, es war klar, dass, wenn eine fällt, dann zuerst bear stearns (&#8230;) Es ist aber auch ebenso in der Bankenbranche klar, wer jetzt die nächsten Kandidaten sind (&#8230;)&#8221;</em></p>
<p>Leider verzichtet <em>Prof. Mark Wahrenburg</em> von der Universität Frankfurt im weiteren Verlauf des Interviews in der Sendung &#8220;Börse im Ersten&#8221; vom 17. März (<a href="http://boerse.ard.de/idx_tv_archiv.jsp?idx=0">Archiv</a>) auf die Benennung der &#8220;klaren&#8221; nächsten Wackelkandidaten. Schade. Denn mit dieser Information lässt sich dieser Tage doch sicherlich eine Menge Geld verdienen. Aber es ist ja auch viel logischer, erst im Nachhinein darauf hinzuweisen, dass man etwas bereits wusste. Da riskiert man zumindest keine Prognosefehler und steht später trotzdem gut da.</p>
<p>Nein, <em>Herr Wahrenburg</em> hat das Post-Glaskugel-Wissen ganz sicher nicht für sich alleine gepachtet. Mit diesem Wissen sind regelmäßig viele Experten gesegnet. Dass die Subprime-Krise, dann Hypothekenkrise und jetzt die Finanzkrise mit all ihren Folgen &#8220;selbstverständlich&#8221; abzusehen war, habe ich zumindest in den letzten Monaten schon einige Male gehört und gelesen.</p>
<p>Damit soll aber auf keinen Fall verneint werden, dass es unmöglich gewesen ist, die Bankenkrise vorherzusagen. Nur erzählen eben nicht diejenigen, die es vielleicht ahnen oder gar <em>hundertprozentig</em> wissen, freimütig in &#8220;Börse im Ersten&#8221;, dass sie Papiere im Bestand haben, die ihnen unter Umständen den Job kosten werden. Leider erzählt aber später auch keiner der Vorgesetzten (sofern nicht selber entlassen) von geschassten Bankmanagern, dass selbige bereits viel früher gefeuert worden wären, wenn sie aus Risikogründen auf das lange Zeit lukrative Engagement in die entsprechenden Papiere verzichtet hätten.</p>
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