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	<title>Wiwizin.de &#187; Wissenschaft</title>
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	<description>Das Online Wirtschaftsmagazin</description>
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		<title>Zum Dogmenstreit der Volkswirtschaftslehre, der keiner ist</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 18:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dogmenstreit]]></category>
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		<category><![CDATA[Volkswirtschaftslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Während meines sechsjährigen Studiums der Volkswirtschaftslehre hatte ich reichlich Gelegenheit, die wirtschafts- und ordnungspolitische sowie die mathematisch modellorientierte Methodik kennen zu lernen. Um beide Methoden hatte sich in den letzten Monaten ein Streit unter Deutschlands führenden Ökonomen entwickelt. Einen mittleren Höhepunkt findet selbiger derzeit in der Diskussion (Handelsblatt.com) über die Neubesetzung sechs vakanter Professorenstellen an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während meines <em>sechsjährigen</em> Studiums der Volkswirtschaftslehre hatte ich reichlich Gelegenheit, die wirtschafts- und ordnungspolitische sowie die mathematisch modellorientierte Methodik kennen zu lernen. Um beide Methoden hatte sich in den letzten Monaten ein Streit unter Deutschlands führenden Ökonomen entwickelt. Einen mittleren Höhepunkt findet selbiger derzeit <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/oekonomenstreit-koelner-volkswirte-bleiben-hart;2426372;0" target="_blank">in der Diskussion</a> (Handelsblatt.com) über die Neubesetzung <em>sechs</em> vakanter Professorenstellen an der Kölner Wirtschaftsfakultät. Zugunsten eines Makroökonomischen Forschungsschwerpunkt sollen mehrere ehemals ordnungspolitisch ausgerichtete Professuren zusammengefasst werden.</p>
<p>Angesichts des hitzig geführten Streitgesprächs, drängt sich mir insbesondere eine Frage auf: Wie war es meiner Universität anscheinend ohne weiteres Kopfzerbrechen überhaupt möglich, mich parallel sowohl ordnungspolitisch als auch mathematisch orientiert auszubilden? Immerhin lassen die Vertreter der mathematisch orientierten Denkrichtung keinen Zweifel daran, dass der vermeintlich rein verbale ordnungspolitische Ansatz überholt sei (<em>Albrecht Ritschl</em>: <a href="http://www.faz.net/s/RubBA2FEF69D90D49589D58B10299C8647D/Doc~E267C89815E8A4446AFD2102CDC3C1870~ATpl~Ecommon~Scontent~Atype~Econtra.html#ProContraArea" target="_blank">Ordnungsökonomik war ein Sonderweg</a>, FAZ.NET), während die Ordnungsökonomen selbst etwas scheu ihre Position verteidigen (<em>Michael Hüther</em>, <a href="http://www.faz.net/s/RubBA2FEF69D90D49589D58B10299C8647D/Doc~E267C89815E8A4446AFD2102CDC3C1870~ATpl~Ecommon~Scontent~Atype~Epro.html#ProContraArea" target="_blank">Ordnungsökonomik fasziniert heute noch</a>, FAZ.NET). Behielten erstere wirklich Recht und die Methodik der Wirtschafts- und Ordnungspolitik sei an ihre Grenzen gestoßen, gar nie wirklich zu gebrauchen gewesen, müsste ich persönlich circa <em>vierzig</em> bis <em>fünfzig</em> Prozent meines Studiums abschreiben. Dem ist aus zweierlei Gründen nicht so.</p>
<p><em>Zum einen</em> hat sich die Ordnungsökonomik weiterentwickelt und formalisiert nicht nur ihre jüngeren Theorien wie bspw. die Neue Institutionenökonomik oder die Spieltheorie mit analytischen Methoden. Der Vorwurf rein verbale und nicht mathematisch unterlegte Wissenschaft zu betreiben wird damit obsolet. <em>Zum anderen</em> benötigt es anscheinend eines neutralen außerhalb des akademischen Zirkels stehenden Beobachters, um zu erkennen, dass hier lediglich ein Schaulaufen akademischer Eitelkeiten von Statten geht. Dies Methodenstreit zu nennen, ist bereits fragwürdig, von Dogmenstreit zu reden auf jeden Fall intellektuelles Wunschdenken.</p>
<p>Ein wirtschaftswissenschaftlicher Dogmenstreit verlangt nach einer ökonomischer Fragestellung, der sich mindestens zwei Denkschulen in unterschiedlicher Art und Weise nähern. Beispielhaft sei hier die im 19. Jahrhundert geführte <em>Banking-Currency</em>-Kontroverse über die Frage der Abgrenzung des Geldmengenbegriffs genannt. Die Beteiligten eines Methodenstreits finden immerhin Konsens über das Ziel, lediglich der Weg dorthin wird reichlich diskutiert. Anwendbar aber sind beide Begrifflichkeiten für die gerade stattfindende Debatte nicht. Es ist alles viel banaler: Es ist ein Fächerstreit.</p>
<p>Warum kein Student der Wirtschaftswissenschaften im Hauptstudium auf die Idee kommen würde, mit Hilfe des <em>Solo-Swan</em>-Wachstumsmodells Aussagen über kollusives Verhalten von Kartellen zu treffen, die mathematisch modellorientierte Professorenschaft im übertragenden Sinne aber so tut,  dies sehr wohl oder noch besser zu können, hat einen ganz anderen Grund. Sie sind nicht zuletzt endogenes Ergebnis der exogenen Institution &#8220;Exzellenzinitiative&#8221;, die international ausgerichtete Lehrstühle bzw. Universitäten mit speziellen Fokus auf angelsächsische Fachjournale automatisch bevorzugt. Von daher muss es auch nicht sonderlich verwundern, dass der Kölner Ökonomie-Professor <em>Axel Ockenfels</em> zwar am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg unter seinem Doktorvater <em>Joachim Weimann</em> promovierte, sich nun aber vehement für den Eingangs erwähnten Makroökonomischen Forschungsschwerpunkt einsetzt. Herr Ockenfels denkt dabei sicherlich nicht an einen Verrat am eigenen Fach, sondern folgt lediglich dem allgemeinen Trend zur mathematischen Methodik, der durch die Anreizmechanismen der benannten Exzellenzinitiative zumindest verstärkt wird. Dies alles spricht aber nicht gegen die gleichwertige Behandlung der Ordnungsökonomik und quantitativen VWL.</p>
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		<title>Wie wählt man den richtigen Titel für seine Diplomarbeit?</title>
		<link>http://www.wiwizin.de/2008/02/21/wie-wahlt-man-den-richtigen-titel-fur-seine-diplomarbeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 13:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>od</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwierig, schwierig! Eine ursprünglich ganz einfach und trivial erscheinende Aufgabe, welche doch binnen kurzer Zeit zu lösen sei, entpuppt sich nun beim Lösungsversuch doch als schwieriger als erwartet. Wie der Titel es bereits recht eindeutig bezeichnet, geht es in diesem Beitrag um die Schwierigkeit den passenden Titel für die selbst anzufertigende Diplomarbeit zu finden. 
Endlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong><span>Schwierig, schwierig! Eine ursprünglich ganz einfach und trivial erscheinende Aufgabe, welche doch binnen kurzer Zeit zu lösen sei, entpuppt sich nun beim Lösungsversuch doch als schwieriger als erwartet. Wie der Titel es bereits recht eindeutig bezeichnet, geht es in diesem Beitrag um die Schwierigkeit den passenden Titel für die selbst anzufertigende Diplomarbeit zu finden.</span></strong><strong><span> <o:p></o:p></span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span><strong><o:p></o:p></strong>Endlich beginnt ein neuer und nun auch letzter Abschnitt meines Studiums – die Diplomprüfungsphase. An unserer <a href="http://www.ww.uni-magdeburg.de/index.shtml" title="Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Magdeburg">Fakultät</a><a href="http://www.ww.uni-magdeburg.de/index.shtml" title="Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Magdeburg"></a> besteht diese aus zwei Teilen: Den mündlichen Diplomprüfungen (Wiwis anderer Universitäten beklimmt nun vermutlich das Gefühl von Mitleid oder Schadenfreude) und natürlich dem Ausarbeiten einer schriftlichen Diplomarbeit zu einem bestimmten Forschungsthema. Die Reihenfolge spielt dabei (fast) keine Rolle, zumindest wenn man bereits alle geforderten Kreditpunkte zusammen hat. Ab März 2008 werde ich mich offiziell für vier Monate in der Phase der schriftlichen Diplomprüfung befinden. Diese muss natürlich ordnungsgemäß beim Prüfungsamt angemeldet werden, und nun komme ich zurück zum eigentlichen Thema, nämlich dass mit Abgabe der Anmeldung an unserer Fakultät bereits der Titel der Diplomarbeit feststehen muss. Erschwerend kommt hinzu, dass für diesen maximal 159 Zeichen zur Verfügung stehen dürfen. Soviel zumindest zu einem kleinen Ausschnitt der Prüfungsformalitäten unserer Fakultät.<o:p> </o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Hin- und Hergerissen </strong></p>
<p class="MsoNormal"><span>Nachdem inzwischen zwei Treffen mit meiner <a href="http://www.ww.uni-magdeburg.de/e-business/" title="Lehrstuhl für E-Business - Otto-von-Guericke-Universität">Lehrstuhlbetreuerin</a> vergangen sind und wir meinen ursprünglichen Themenvorschlag hinreichend eingegrenzt- und das weitere Vorgehen abgestimmt haben, sitze ich hier nun vor einem inzwischen mit mehreren potentiellen Überschriften voll geschriebenen Worddokument, und bislang konnte mich noch keiner dieser knappen Zweizeiler so richtig überzeugen. Was also tun, wenn man eigentlich gewöhnt ist, einen Titel erst nach der Fertigstellung der Arbeit zu ermitteln. Im Voraus weiß man ja zum Teil auch nur bedingt, wo die Reise eigentlich hingehen wird. Vielleicht kommt während der Arbeit ja alles anders als erwartet und plötzlich passt der Titel nicht mehr. Andererseits kann ein „ex ante“ festgelegter Titel einem natürlich auch helfen, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Wer hat nicht schon einmal damals in der Schule oder auch heute am eigentlichen Thema „vorbeigeschrieben“. Dann stellt sich noch die Frage, ob man einen rein sachlichen, nüchternen und trockenen Titel wählt oder ob nicht doch etwas „Pfiff“ die erste Aufmerksamkeit des potentiellen Lesers erhöhen könnte? Stellt sich natürlich auch die Frage, wer wird letztendlich eigentlich alles meine Diplomarbeit lesen? Meist bleibt der Empfängerkreis doch recht überschaubar, bzw. beschränkt auf die Lehrstuhlmitarbeiter und den Professor. <o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Fazit</strong></p>
<p class="MsoNormal"><span>Wie man bereits erkennen kann, gestaltet sich die Aufgabe mit 159 verfügbaren Zeichen im Voraus einen prägnanten und aktivierenden, der Arbeit entsprechenden Titel zu bestimmen, als gar nicht mal so einfach. Darum werde ich mich nun wieder meinem Worddokument mit inzwischen vielfältigen Vorschlägen widmen und weiter nach dem optimalen Titel forschen, der meinen Anforderungen, sowie auch den Anforderungen des Professors, seinen Mitarbeitern und natürlich auch weiteren Adressaten entspricht.<o:p></o:p></span></p>
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		<title>BWL versus VWL</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 17:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebswirtschaftslehre]]></category>
		<category><![CDATA[Volkswirtschaftslehre]]></category>

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		<description><![CDATA[So richtig korrekt ist das Versus natürlich nicht, es klingt zu sehr nach &#8220;battle&#8221;.
Im Allgemeinen jedoch sind die Studenten der Betriebswirtschaftslehre respektive der Volkswirtschaftslehre stets daran interessiert die Unterschiede zwischen ihren Studiengängen zu betonen, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken.
Vor einiger Zeit hörte ich von einem ehemaligen Kommilitonen, der mittlerweile Dipl.-Kaufmann ist, einen Vergleich zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So richtig korrekt ist das <em>Versus</em> natürlich nicht, es klingt zu sehr nach &#8220;battle&#8221;.</p>
<p>Im Allgemeinen jedoch sind die Studenten der Betriebswirtschaftslehre respektive der Volkswirtschaftslehre stets daran interessiert die Unterschiede zwischen ihren Studiengängen zu betonen, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken.</p>
<p>Vor einiger Zeit hörte ich von einem ehemaligen Kommilitonen, der mittlerweile Dipl.-Kaufmann ist, einen Vergleich zwischen Betriebs- und Volkswirtschaftlern, der den Unterschied anhand eines kurzes Beispiels wunderbar veranschaulicht.</p>
<blockquote><p>Der BWLer nimmt den Zins an, der VWLer weiß, wo der Zins herkommt.</p></blockquote>
<p>Vielleicht braucht man dafür einen speziellen wirtschaftswissenschaftlichen Humor, ich finde es auf jeden Fall witzig.</p>
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